Donnerstag, 24. Mai 2007

- Aktuell - Bundeswehrsoldaten in Afghanistan -

Die ISAF unterstützt im Auftrag der Vereinten Nationen die afghanische Regierung bei der Wahrung der Menschenrechte, bei der Herstellung und Wahrung der inneren Sicherheit und bei der Auslieferung humanitärer Hilfsgüter sowie der geregelten Rückkehr von Flüchtlingen.
Die Sicherheitslage in Afghanistan ist weder stabil noch sicher. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen unter Anwendung von Waffengewalt. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl rivalisierender, bewaffneter Organisationen, die noch nicht unter Kontrolle der Regierung stehen.
Die Afghanen müssen die Soldaten in ihrem Land akzeptieren, eine andere Wahl haben sie nicht. Die die anderer Meinung sind, gehören terroritischen Gruppen an.

Einsatzgebiet ist Kabul und Umgebung sowie Kunduz und Faizabad.


Selbstmordanschlag auf Bundeswehrsoldaten
Laut Verteidigungsminister Franz Josef Jung waren die Bundeswehrsoldaten in Begleitung von sechs einheimischen Sicherheitssoldaten zur Beschaffung von technischem Gerät in Kundus unterwegs. Sie seien zunächst mit geschützten Fahrzeugen vorgefahren, hätten ihren Auftrag dann aber zu Fuß ausgeführt. Als sie an dem Attentäter vorbeigingen, habe dieser sich in die Luft gesprengt. Drei Soldaten und fünf afghanische Zivilisten wurden getötet, fünf Bundeswehrsoldaten wurden verletzt. (voller Bericht)

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Meiner Meinung nach sollten sich die Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan zurückziehen, da es dort zu gefährlich ist. Mit jedem Tag steigt das Risiko, noch mehr Soldaten zu verlieren.

Montag, 14. Mai 2007

5. Ein ausgewählter Konflikt: Bürgerkrieg in Haiti

Entstehungsgeschichte: 1957 wurde Francois Duvalier mit Hilfe des Militärs zum Präsidenten gewählt und 1964 ernannte sich F. Duvalier ("Papa Doc") selbst zum Präsidenten auf Lebenszeit. Während seiner Amtszeit wurden die mulattische Elite politisch entmachtet, blieb aber aufgrund seines Lebensstils tonangebend. Mit Hilfe paramilitärischer Spezialtruppen setzte er einen diktatorischen Herrschaftsstaat durch. 1971 bestimmte F. Duvalier seinen Sohn Jean-Claude Duvalier ("Baby Doc") zum neuen Präsidenten. Unter ihm erfolgte durch die Reintegration der ehemaligen mulattischen Führungselite ein leichter Aufschwung. Trotz der angekündigten Liberalisierung (freie und geheime Wahlen) blieben jegliche politische Aktivitäten oppositioneller Kräfte verboten. Auch mit der Einsetzung von Jean-Bertrand Aristide als Präsident änderte sich an der schlechten Lage der Bevölkerung nichts. Seit 1986 toben in Haiti Bürgerkriegsunruhen.

Kriegsparteien und ihre Ziele: Auf der einen Seite sind die Schwarzen Mulatten, auf der anderen Seite sind die Französischen Mulatten, die beide um ihre Vorherrschaft kämpfen.

Kriegsverlauf bis heute: 1984 Es kam zu Unruhen. 1986 Belagerungszustand wurde verhängt und das Kriegsrecht erklärt. Februar 1986 J.-C. Duvalier ging ins französische Exil. 21.März Namphy ernannte sich zum Präsidenten. 19.Oktober Wahlen: Nur eine Beteiligung von 5%, sie blieben ohne Ergebnis. November 1987 Wahlen: Sie mußten abgebrochen werden, da von Anhängern Duvaliers Wahlwillige ermordet und bedroht wurden. Januar 1988 Wahlen: Leslie Manigat wurde als Präsident gewählt, jedoch schon im Juni vom Militär entmachtet. Juni 1988 General Namphy ernannte eine nur aus Militärs bestehende Regierung, die jedoch nur 3 Monate im Amt blieb, da Generalleutnant Avril einen Putsch durchführte. März 1989 Nach einem Generalstreik und massivem Druck der USA versprach Avril Wahlen. März 1990 Avril mußte aufgrund von Unruhen zurücktreten. Dezember 1990 Erste freie Parlamentswahlen: Der katholische Armenpriester Jean Bertrand Aristide ging als Sieger hervor. Der linksgerichtete wollte die Korruption und Mißwirtschaft bekämpfen und soziale Reformen durchführen, diese riefen heftigen Widerstand der Großgrundbesitzer und der Militärs hervor. 30.September 1991 Durch einen Putsch wurde er gestürzt und ging nach Frankreich ins Exil. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) verhängt Wirtschaftssanktionen über Haiti. Der Aristide-Gegner Jean-Jacques Honorat wurde zum Regierungschef ernannt, daraufhin bestimmten Mißwirtschaft, Terror und Korruption den Alltag ( 90 % der Bevölkerung lebte unter dem Existenzminimum). Auf abenteuerliche Weise flüchteten viele über das Meer zum US-Militärstützpunkt Guantanamo auf Kuba ( bis 1992 nahm die US-amerikanische Küstenwache 37 000 Bootsflüchtlinge auf). Juni 1992 Der konservative Politiker Marc Bazin wurde zum Ministerpräsident ernannt, doch die wirtschaftliche Lage verschlechterte sich zusehends und der internationale Druck wurde immer stärker. Mitte 1993 Wirtschaftssanktionen führten zum scheinbaren Nachgeben des Militärs. Cedras stimmte nach Vermittlungen der UN der Rückkehr des gewählten Staatspräsidenten zu. 27. August 1993 Internationale Sanktionen wurden aufgehoben. Multinationale Friedenstruppe von 1300 Soldaten sollten für einen friedlichen Machtwechsel sorgen, jedoch konnte wegen haitianischen Demonstranten das erste Truppenkontingent nicht an Land gehen. 11.Mai 1994 Emile Jonassaint wurde als Staatspräsident eingesetzt. Juni 1994 Das amerikanische Repräsentantenhaus forderte eine militärische Invasion auf Haiti. Jonassaint verhängte den Ausnahmezustand über Haiti. 31.Juli 1994 UN-Sicherheitsrat billigte das militärische Eingreifen von US-Truppen. Invasion konnte nur durch langwierige Verhandlungen vermieden werden. 19. September 1994 USA begann mit der Stationierung von 15.000 Soldaten auf Haiti, um bis zur geplanten Ablösung durch UNO-Truppen die öffentliche Sicherheit zu garantieren.15. Oktober 1994 J.-C. Aristide trifft in Haiti ein und übernimmt die Regierungsgeschäfte. Dezember 1994 Gemeinsame Mission aus Vertretern der OAS und zivilen Menschenrechtsbeobachtern der Vereinigten Nationen kehren nach Haiti zurück und übernehmen die Überwachung der Einhaltung der Menschenrechte im Land. Juni - September 1995 Parlamentswahlen: Die den amtierenden Präsidenten Aristide unterstützenden Parteien konnten eine deutliche Mehrheit in der neuen Nationalversammlung verbuchen. Dezember 1995 Bei den Präsidentschaftswahlen: Aristide durfte verfassungsgemäß nicht wiedergewählt werden, doch René Préval, der für das Aristides nahestehende Parteienbündnis kandidierte, wurde gewählt. Februar 1996 Amtseinführung von R. Préval. Februar 2004 Rebellion. Angriff auf die Hauptstadt befürchtet. Die USA schickten 50 Marineinfanteristen zum Schutz der US-Botschaft. Deutschland und Frankreich haben ihre Bürger zum Verlassen des Landes aufgefordert. März 2004 Nach der Flucht Aristides in die Zentralafrikanische Republik (am 29. Februar) schickten die USA 1000, Frankreich 300 Soldaten nach Haitit. Nach dem Willen des UN-Sicherheitsrates soll die Eingriftruppe zunächst für drei Monate bleiben. Rebellenführer Guy Philippe sagte zu, er werde nun die Waffen niederlegen. Übergangspräsident Boniface Alexandre ernannte einen neuen Polizeichef - das war wichtig, denn seitdem Aristide 1995 die Armee aufgehöst hatte, war und istdie Polizei die einzige legale bewaffnete Macht in Haiti. Noch-Ministerpräsidente Yvon Neptune rief den Notstand aus.

Lösungsmöglichkeiten: Für den Haiti-Konflikt ist keine Lösung in Sicht.


(Quelle)

4. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr


AFGHANISTAN:Deutschland mit knapp 2900 Mann eines der größten Kontingente. Die unter dem Dach der NATO operierende und mit einem UN-Mandat ausgestattete ISAF soll für die Stabilisierung des Landes und der Regierung von Präsident Hamid Karsai sorgen. Die Bundeswehr beteiligt sich seit 2002 an der Mission. Das Bundestagsmandat lässt die Entsendung von bis zu 3000 Soldaten zu.

In Afghanistan kann sich die Bundeswehr ferner an der US-geführten Anti-Terror-Operation "Enduring Freedom" (OEF) mit bis zu 100 Soldaten des "Kommandos Spezialkräfte" beteiligen. Zum Schutz der Elitesoldaten macht die Regierung keine Angaben zu deren Einsätzen.

KOSOVO: Im Kosovo stellt Deutschland rund 2900 Soldaten der 17 000 Mann starken, von der NATO geführten KFOR-Truppe. Laut Bundestagsmandat, das seit Einsatzbeginn 1999 fortgeschrieben wurde, können bis zu 8500 Soldaten ins Kosovo geschickt werden.

KONGO: Mit rund 740 Soldaten unterstützt die Bundeswehr im Rahmen einer EU-Mission im Kongo die Abwicklung der im Juli durchgeführten ersten freien Wahlen seit langer Zeit. Die Obergrenze liegt bei 780 Soldaten.

BOSNIEN UND HERZEGOWINA: Die Bundeswehr unterstützt hier mit rund 860 Soldaten die 7000 Soldaten umfassende militärische Operation der Europäischen Union (EUFOR). Das Bundestagsmandat lässt die Entsendung von bis zu 3000 deutschen Soldaten zu.

AFRIKA: Derzeit sind am Horn von Afrika rund 330 Soldaten für den Anti-Terror-Kampf abgestellt. Das Bundestagsmandat für OEF wird bei weitem nicht ausgeschöpft. Die Obergrenze liegt bei 2800 Soldaten. Insgesamt beteiligen sich 17 000 US-Soldaten und 2000 Soldaten anderer Nationen an der Bekämpfung des internationalen Terrorismus.

SUDAN: Im Rahmen der rund 8400 Mann starken Mission der Vereinten Nationen (UNMIS) sind knapp 40 deutsche Soldaten im Süd-Sudan stationiert. Bis zu 75 Soldaten können laut Mandat als Militärbeobachter entsendet werden. Für die Friedensmission "AMIS" der Afrikanischen Union (AU) in der westsudanesischen Krisenregion Darfur ist derzeit kein Soldat abgestellt. Laut Mandat können dort bis zu 200 Soldaten vor allem Transporthilfe leisten. In der Krisenregion selbst werden keine deutschen Soldaten eingesetzt. Die AU ist allein nicht zum Transport ihrer Truppen fähig.

GEORGIEN: An der Beobachtungsmission UNOMIG nehmen rund 10 Bundeswehrsoldaten teil. Insgesamt sollen 132 UNOMIG-Soldaten zur Entschärfung des Konflikts zwischen den Georgiern und den Abchasen beitragen.

MITTELMEER: Im Mittelmeerraum beteiligt sich die Bundeswehr mit 23 Soldaten an der Sicherung der Seewege. Das gemeinsame Mandat für die NATO-Operation "Active Endeavour" und für OEF lässt die Entsendung von bis zu 2800 Soldaten zu.

ÄTHIOPIEN: An der UN-Mission UNMEE nehmen 2 Bundeswehrsoldaten teil. Sie überwachen den im "Abkommen von Algier" ausgehandelten Waffenstillstand zwischen Äthiopien und Eritrea.

(Quelle)

Kostenplanung für Ausländseinsätze 2006

geplante Kosten (Mio. €)

tatsächliche Kosten (Mio. €)

KVOR (Kosovo)

204,0

171,5

EUFOR (Bosnien-Herzegowina)

77,9

65,6

Enduring Freedom (Afghanistan, Horn von Afrika …)

86,1

100,9

ISAF /Afghanistan)

417,5

500,8

UNIMOG (Georgien)

0,7

0,7

AMIS (Sudan)

1,0

1,7

UNMIS (Sudan)

0,6

1,1

EUFORRD CONGO

53,4

33,7

UNIFIL (Libanon)

46,3

17,2

UNMEE (Äthiopien/Eritrea)

0,0

0,6

(Quelle)

3. Kriege aktuell – Krisenherde der Welt

1. Afghanistan: Krieg gegen den Terror: USA und NATO gegen Afghanistan

2. Ägypten: Krisenherd Ägypten

3. Albanien: Unruhen in Albanien

4. Algerien: Schwere Unruhen in Algerien

5. Angola: Die drei Kriege in Angola

6. Baskenland: Kampf für ein freies Baskenland

7. Berg-Karabach: Nationalitätenkonflikt in Berg-Karabach

8. Bulgarien: Der lange Weg zur Demokratie in Bulgarien

China-Taiwan: Kampf Chinas um Wiedereingliederung Taiwans (siehe Taiwan)

9. Djibouti: Folgen der Kolonialzeit in Djibouti

10. Eritrea: Grenzkonflikt mit Äthiopien

11. Georgien: Der georgische-abchasische Konflikt und Der ossetische-georgische Konflikt

12. Haiti: Bürgerkrieg in Haiti

13. Imia: Insel-Konflikt zwischen Griechenland und der Türkei

14. Irak - Der dritte Golfkrieg

Israel und Libanon im Konflikt (siehe Libanon)

Jugoslawien: Allgemeine geschichtliche Informationen
Aktuelle Konflikte siehe unter: Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien

15. Kambodscha: Besetzung, Widerstand und Bürgerkrieg in Kambodscha

16. Kaschmir: Streit Indiens und Pakistans um Kaschmir

17. Kolumbien: Guerillakämpfe in Kolumbien

18. Kongo: Militärrebellion in der Demokratischen Republik Kongo

19. Korea: Korea im Konflikt

20. Korsika: Korsen und Pieds-noirs auf Korsika

21. Kosovo: Nationalistische Spannungen

22. Libanon und Israel - ein Teil des Nahostkonfliktes

23. Liberia: Bürgerkrieg in Liberia

24. Mali: Autonomiestreben der Tuareg in Mali

25. Mazedonien - auf dem Weg zu einer eigenen Nation

26. Mexiko: Aufstand der Indios in Mexiko

27. Myanmar (Birma)

28. Nahost-Konflikt

29. Niger: Kampf der Tuareg um Autonomie in Niger

30. Der Nordirland-Konflikt

31. Osttimor: Autonomie für Osttimor?

32. Papua-Neuguinea: Bougainville-Konflikt

33. Peru: Der "Leuchtende Pfad" von Peru

34. Philippinien: Innerstaatlicher Konflikt

35. Ruanda / Burundi

36. Machtkonflikte in Russland

37. Senegal: Kampf um Unabhängigkeit im Senegal

38. Somalia: Bürgerkrieg in Somalia

39. Sri Lanka: Tamilen contra Singhalesen in Sri Lanka

40. Südafrika: Rassenkonflikt

41. Sudan: Minderheitenkonflikte im Sudan

42. Tadschikistan: Islamistisch-fundamentalistischer Konflikt

43. Der Taiwan-Konflikt: Kampf Chinas um Wiedereingliederung Taiwans

44. Tibet: Der chinesische Anspruch auf Tibet

45. Tschetschenien: Konflikt in Tschetschenien

46. Türkei: Der Unabhängigkeitskampf der Kurden in der Türkei

47. Zypern: Die Zypernfrage



(Quelle)

2. Kriege der jüngeren deutschen Geschichte – wie sie entstanden und wie sie endeten

Lückentext: Setze die passenden Lückenwörter ein!


Der Erste Weltkrieg wurde zunächst zwischen den ___________, dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn, auf der einen Seite und den ___________, Frankreich, Großbritannien und Russland sowie Serbien, auf der anderen Seite ausgetragen. Wider Willen kam Belgien als Opfer hinzu, in das ___________ ungeachtet der belgischen ___________ nach dem Konzept des Schlieffenplans einmarschierten. Im Verlauf des Krieges wurden die Mittelmächte durch das Osmanische Reich und Bulgarien verstärkt, während auf alliierter Seite die Staaten Japan, Italien, Portugal, Rumänien und die USA in den Krieg eintraten. Vorausgegangen war ein ___________ in Sarajewo am ___________, bei dem der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Ehefrau ermordet worden waren und hinter dem die Mitglieder der verschworenen serbischen Geheimloge ___________ vermutet wurden. In einem ___________ vom ___________ verlangte die österreichisch-ungarische ___________ in Wien Genugtuung von der serbischen Regierung, indem sie u.a. forderte, eine ___________ Untersuchung gegen die Teilnehmer des Komplotts vom 28. Juni einzuleiten und von der k.u.k. Regierung delegierte ___________ an den bezüglichen Erhebungen teilnehmen zu lassen. Die serbische ___________ lehnte dies als Beeinträchtigung ihrer Souveränität ab, akzeptierte aber die übrigen harten Forderungen in dem ___________. Durch die darauf folgende ___________ wurde eine Reihe von ___________ aktiviert, die sehr rasch zum Weltkrieg führten.

Ab 7. November verhandelten der französische Marschall Foch und vier deutsche Politiker der Regierung Max von Badens unter Führung von Matthias Erzberger (Vorsitzender der katholischen Zentrumspartei) in einem Salonwagen im Wald von Compiègne über den ___________ zwischen den ___________ und dem Deutschen Reich. Nach dem Regierungswechsel drängte Friedrich Ebert auf eine ___________ des von Frankreich diktierten Vertrages. Am 11. November um 5 Uhr früh unterzeichneten die beiden Parteien den ___________. Dieser sah unter anderem die Bedingungen für die Räumung der von der deutschen Armee besetzten Gebiete und des linken Rheinufers vor, das zusammen mit drei Brückenköpfen in Mainz, Koblenz und Köln von den Alliierten besetzt wurde. Zudem wurde der Friedensvertrag von Brest-Litowsk aufgehoben. Durch die Verpflichtung zur Abgabe großer Mengen von Transportmitteln und Waffen sowie die Internierung der Hochseeflotte wurde dem Reich die ___________des Krieges praktisch unmöglich gemacht, obwohl der Waffenstillstand immer nur für 30 Tage galt und dann verlängert werden musste. Ab 11 Uhr am 11. November schwiegen die Waffen.

Auslöser war in Europa der Angriff des Deutschen Reiches auf ___________. Dieser Angriff erfolgte ohne vorherige Kriegserklärung am ___________. Die Ausweitung des Kriegs auf die Vereinigten Staaten und Asien erfolgte durch den japanischen Angriff auf ___________ am ___________. Der Zweite Weltkrieg war der zweite auf globaler Ebene geführte Krieg sämtlicher ___________ des 20. Jahrhunderts und stellt den bislang größten und verlustreichsten ___________ in der ___________ dar. Er ist der einzige Krieg, in dem sowohl ___________ (von den USA in Japan), als auch ___________ und ___________ Waffen (beide hauptsächlich von Japan in China) eingesetzt wurden.

Die ___________ - Deutsches Reich, Italien und Japan – führten Eroberungskriege gegen angrenzende Staaten, die sie ihren Interessen unterordnen wollten. Ihre ___________ Hauptgegner waren zunächst Frankreich, Großbritannien und die Republik China. Der Zweite Weltkrieg endete mit der vollständigen ___________ der so genannten Achsenmächte am 8. Mai 1945 in Europa und am 2. September des selben Jahres in Asien.

Lückenwörter
Mittelmächten - Entente -Mächten - die Deutschen - Neutralität - 28. Juni 1914 - „Schwarze Hand“ - Ultimatum - 23. Juli 1914 - Regierung - gerichtliche - Organe - Regierung - Ultimatum - Kriegserklärung - Bündnissen - Waffenstillstand - Alliierten - Unterzeichnung - Waffenstillstandsvertrag - Weiterführung - Polen - 1. September 1939 - Pearl Harbor - 7. Dezember 1941 - Großmächte - Konflikt - Menschheitsgeschichte - atomare - biologische - chemische - Achsenmächte - militärischen - Niederlage


(Quelle)

Dienstag, 8. Mai 2007

1. Was ist eigentlich Frieden bzw. Krieg?

Frieden (älterer Nominativ: Friede) ist allgemein definiert als ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe, als die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung. Frieden ist das Ergebnis der Tugend der „Friedfertigkeit“ und damit verbundener Friedensbemühungen. Frieden ist der allgemeine Zustand zwischen Menschen, sozialen Gruppen oder Staaten, in dem bestehende Konflikte in rechtlich festgelegten Normen ohne Gewalt ausgetragen werden. (Quelle)

Krieg ist ein unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffengewalt ausgetragener Konflikt, an dem mehrere Staaten oder planmäßig vorgehende, bewaffnete nichtstaatliche Kollektive beteiligt sind. Ein Krieg führt immer zum Tod zahlreicher Menschen und zu großem Leid.
Die Formen des Krieges sind vielfältig und nicht unbedingt an Staatssysteme gebunden: Er kann beispielsweise als Bürgerkrieg, Unabhängigkeitskrieg oder bewaffneter Konflikt auch innerhalb von Staaten stattfinden, zum Weltkrieg oder zum Völkermord werden. (Quelle)


Kriegsformen: Finde die passende Beschreibung für die jeglichen Kriegsformen.




(Quelle)